SHAMANZI

Südafrika goe´s VIECHTACH

Camper, Hotelgäste der Schnitzmühle und Gäste mit Gästekarte
bezahlen € 3,-  alle anderen spenden € 5,- für diejenigen die
nicht profitieren können vom Hype der WM im nächsten Jahr.

Südafrika
ist das Land seiner Wahl und Kapstadt die Heimat seines Herzens. Joachim Spelling ist seit geraumer Zeit in Furth im Wald beheimatet und betreibt dort eine Galerie die sich auf zeitgenössische und moderne Kunst Südafrikas spezialisiert hat.
Hauptsächlich jedoch ist Joachim Spelling – gemeinsam mit seinem Partner Hannes Knorn Generalimporteur für verschiedene renommierte Marken der HiFi und Unterhaltungselektronik.
Ihr Unternehmen – die TAD Audiovertrieb mit Sitz in Arnbruck ist unter anderem bekannt für die kultigen kleinen Tivoli Radios.
Kunst und Musik bestimmen die Arbeit und das Leben von Joachim Spelling.
Bei einem seiner zahlreichen Aufenthalte am Kap ist er dort dem Musiker und Komponisten David Tomsu begegnet.
David Tomsu ist der Initiator und musikalische Kopf von Shamanzi – einem 5 köpfigen Ensemble, deren Musik nur schwer einzuordnen ist.
World-Afro-Ska-Tribal-Trance? Neo Tribal Pop? Oder doch nur eine weitere Verästelung jenes Zweiges den wir als World Music bezeichnen und verstehen?
David Tomsu beschreibt die Musik von Shamanzi jedenfalls so:
“Die Wurzeln unserer Musik liegen in der Verbindung und Verzahnung alter arikanischer Stammesriten, den Sounds und Rhythmen der Medizinmänner – hin zu den elektronischen, digitalisierten Klängen und Rhythmen unserer modernen Welt.
Joachim Spelling erinnert sich an seine erste Begegnung mit der Musik von Shamanzi:
“Es war im Garten eines kleinen In-Clubs in Kapstadt – “Octupus Garden” – und Shamanzi spielten dort unplugged…also ohne großes technisches Bimburium.
Diese Musik war gänzlich neu für mich und sie berührte mich zutiefst. Als dann Kholeho Mosala seine unglaubliche starke Stimme zum Gesang erhob packte mich und alle anderen Besucher die Gänsehaut.
Ein kleiner Ausschnitt dieses Konzertes ist übrigens auch auf YouTube zu sehen und zu hören. Shamanzi eingeben und auf Unplugged – Octupus Garden klicken…
Die beiden jedenfalls befreundeten sich und schon bald begeisterten sich Tomsu und Spelling an der Idee die Musik von Shamanzi in die deutsche Oberpfalz zu holen.
Und aus der Idee entstand rasch ein Plan und nun – nur wenige Monate später sind die 5 südafrikanischen Musiker bereits auf dem Weg zu uns in die Oberpfalz.
Insgesamt 4 Konzerte in der Region stehen auf dem Plan. Am Dienstag den 4. August 09 spielen Shamanzi am Drachensee in Furth im Wald, am Freitag den 7. August gastieren sie im Cafe Cuba, bei Riedl Raumkonzepte zu Roding und am Samstag den 8. August spielen sie wiederum am Abend in der Schnitzmühle in Viechtach. Das 4. Konzert findet im privaten Rahmen in der Galerie von Joachim Spelling statt.
Diese 4 Konzerte finden unter ungewöhnlichen Rahmenbedingungen statt – denn niemand – außer den Musikern selbst soll an den Erlösen dieser Veranstaltungen profitieren.
Sämtliche Einnahmen gehen so direkt an die Musiker von Shamanzi.
Das Geld aus diesen Einnahmen soll den Musikern helfen u.a. das Schulgeld und die hierfür benötigten Lernmittel (Bücher, Schuluniformen) für das kommende Schuljahr ihrer Kinder abzudecken.
Und natürlich sollte auch etwas für eine Zeit sorgenfreien Lebens übrig bleiben.
Joachim Spelling hierzu: “Ich bedanke mich ganz besonders bei der Stadt Furth im Wald die dieses Projekt so tatkräftig unterstützen, bei vielen Freunden die mir bei der Umsetzung dieses Vorhabens behilflich sind wie z.B. Thomas Riedl (Riedl Raumkonzepte) und Kristian Nielsen von der Schnitzmühle und den tat –und zahlungskräftigen Sponsoren dieser Veranstaltungen. Ich hoffe auf reges Interesse und auf viele viele Besucher die Lust auf die wunderbare Musik und die faszinierende Performance von Shamanzi haben – und wenn dann noch auf jedem Konzert ein Batzen Geld zusammen kommt – umso besser für meine Freunde aus Südafrika.
David Tomsu und Kholeho Mosala haben übrigens schon während der Apartheid gemeinsam musiziert – heimlich und zu einer Zeit, in der eine Freundschaft zwischen Schwarz und Weiß unter empfindliche Strafen gestellt war.
In dieser Zeit war David vermutlich das einzig weiße Gesicht in Langa und Gugulethu, den schwarzen Townships am Rand von Kapstadt.
Heute 20 Jahre später sind die Zeiten für südafrikanische Künstler ebenfalls nicht rosig.
Jeder Rand will hart verdient sein und es fehlt den Künstlern an nahezu Allem was uns selbsverständlich scheint – angefangen von der gesundheitlichen Versorgung bis hin zum Recht auf einen Schulplatz.

David Tomsu:
Bamboo Flutes and Panpipes
Voice
Mhupe (Bushman bow)
Guitar
Percussion
Timbila (African Xylophone)
Digital Programming and Sound Design
Performance Artist
Composer


Kholeho Mosala:
Marimba (African Xylophone)
Voice
Saxophone
Drums and Percussion
Guitar
Composer


Lauren Hofmeyr:
Voice
Percussion
Performance Artist
Clown
Script & Song writer


Ndoda Ntsila:
Bass guitar
Voice
Guitar


Ash Read:
Drum-Kit
Voice
(Composer for “Colorfields”)